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Konzept für Freibad ohne Welle vorgestellt

Becken mit vier 25 -Meter-Bahnen als Kernstück / Rat soll im Juni entscheiden

Ein Schwimmbecken ohne Welle mit vier 25-Meter-Bahnen plus Planschzone für die Kleinsten und Liegewiese - das ist das Konzept der Wirtschaftsbetriebe für die Umgestaltung des Wellenfreibades in ein Außengelände des „Tropicana".

stadthagen. Die Geschäftsführung der Wirtschaftsbetriebe hat das Konzept am Montagabend in einer gemeinsamen nicht-öffentlichen Sitzung aller Rats­fraktionen präsentiert. Diese kamen überein, möglichst noch vor der Som­merpause, also bis zur Ratssitzung im Juni, zu einer Entscheidung über die mittelfristige Zukunft des Freigeländes zu gelangen.

Das 500 Quadratmeter große neue Becken sollte nach den Worten von Wirtschaftsbetriebe-Geschäftsführer Helmut Kirchhöfer möglichst dicht an die Außenwand des „Tropicana"-Kin-derbereichs gebaut werden, um ein ein­heitliches Erscheinungsbild zu erzeu­gen. Dazwischen könnte eine Flach-wasser-Zone für Kleinkinder installiert werden. Das Becken selber soll der Konzeptidee nach mit einem Nicht­schwimm erbereich beginnen und in vier 25 Meter lange Bahnen mit einer Tiefe zwischen 1,30 und 1,90 Meter übergehen. Als Ausstattung wären ne­ben Startblöcken kleine Wasserspiele wie Nackendüsen oder Unterwasser­quirls denkbar.

Das 1974 gebaute Wellenbecken wür­de stillgelegt, zugeschüttet und mit Gras bepflanzt. Nach den Vorstellun­gen der Geschäftsführung sollte das Freigelände künftig integrierter Teil des „Tropicana" sein, also ohne eigenen Eingang und Sanitärbereich. Gleich-

wohl soll es nur für das Freigelände geltende, mithin günstige Tickets ge­ben, Zugang und Kasse wären aber im „Tropicana".

Im Unterschied zum heutigen Wellen­bereich böte das neue Becken laut Kirchhöfer etliche Vorteile: Sport-, Dauer- und Lernschwimmen sowie Kur­se wie Wasser-Gymnastik oder Aqua-Jogging wären dort möglich. Dem stün-

Für die SPD/FDP-Gruppe im Rat steht nach den Worten ihres Spre­chers Karsten Becker „außer Frage", dass es nach kostenbedingtem Wegfall der Welle weiter ein Freigelände geben müsse. Das von den Wirtschaftsbetrie­ben angedachte 500-Quadratmeter-Becken sei „völlig angemessen". Es biete im Vergleich zum Wellenbecken etliche Vorteile in Richtung einer sportlichen Nutzung. Wo genau dieses am Besten zu platzieren sei, wie der Zugang und die Logistik organisiert werden könne und welche Besucher­zahlen und Kosten zu kalkulieren sei­en, das wolle seine Gruppe vor einer Entscheidung freilich erst noch detail­lierter wissen, fügte Becker hinzu.

de der Verzicht auf die Welle gegenüber, deren Betrieb aber sehr unwirtschaft­lich geworden sei, so Kirchhöfer. Der Bedarf an dieser Art Freibad sei spürbar zurückgegangen, so der Experte.

Achtung! Im Sommer 2010 wird das Wellenfreibad, unbeeinflusst von den Zukunftsplanungen, vom 1. Juni bis
zum 31. August zu unveränderten Bedingungen geöffnet. ssr

Von „Ja" bis „Vielleicht"

Für die CDU/BfS-Gruppe sei „noch offen", ob das Wellenfreibad bleiben, das Freigelände ganz geschlossen wer­den oder das „in sich durchaus stim­mige" Konzept der Geschäftsführung zum Zuge kommen soll, sagte Frakti­onschef Gunter Feuerbach. Die Union sehe die Ratsentscheidungen der kom­menden Monate alle unter dem Aspekt der Etatkonsolidierung: „Für uns ist das Freibad nur im Paket mit anderen Themen zu entscheiden."

Die Gruppe Grüne/WIR will laut Mitglied Richard Wilmers ein Außen­gelände „auf jeden Fall erhalten". Der Verzicht auf die Welle und das vorge­schlagene Konzept seien „unter Kos­tengesichtspunkten vertretb ar ". ssr

   
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